Vom Höllbachgspreng zur Himmelsleiter
Mehrtägige Wanderung quer durch den Nationalpark
Mehrtägige Wanderung quer durch den Nationalpark
Im Hainich, in der Nähe von Eisenach, wachsen die letzten großen Buchenwälder Deutschlands auf Kalkgestein. Keine Orte finden sich hier, keine größere Straßen oder Stromtrassen durchschneiden die Wälder des ehemaligen Militärsperrgebiets. Die 7.500 ha großen Kernbereiche dieser Laubwälder sind seit mehr als 20 Jahren als Nationalpark geschützt. Hier kann man seitdem eine vielfältige und aufregende Waldentwicklung verfolgen.
Das gute Netz an Wanderwegen ermöglicht es uns, diesen Wald ausgiebig zu erkunden und natürlich auch zu fotografieren. Neben den Wäldern mit zahlreichen beeindruckenden Baumgestalten werden wir uns im Rahmen dieses Workshops intensiv der immensen Fülle an Frühblühern widmen, die sowohl den Waldboden als auch die Wiesenlandschaften um den Hainich herum überziehen. In dieser alten und strukturreichen Kulturlandschaft finden wir weitere Motive. Auch Vogelarten wie Goldammer, Neuntöter oder Feldlerche können wir hier noch erleben. Es lohnt sich also, auch eine längere Brennweite einzupacken.
Ein Besuch des Baumkronenpfades und der Drachenschlucht bei Eisenach runden den Workshop ab. Während der intensiven Tage im Nationalpark werden wir uns sowohl zum Sonnenaufgang und -untergang als auch bei jedem anderen Wetter möglichst viel draußen aufhalten.
Einige Fototouren können direkt von der Unterkunft aus unternommen werden, aber um zu den besten Fotozielen zu gelangen, werden wir auch mit dem Auto fahren müssen. Dazu bilden wir vor Ort Fahrgemeinschaften.
Termin
8. – 12. Mai 2022
Sonntag, 18 Uhr bis Donnerstag, 14 Uhr
Preis
670 Euro
Preis ohne Unterkunft und Verpflegung: 410 Euro
Einzelzimmerzuschlag: 17,50 Euro je Tag
Leistungen
Unterkunft
Am Ortsrand des idyllischen Dorfes Hütscheroda befindet sich das Hotel Herrenhaus, ein historisches Gebäude aus dem Jahr 1680. Nach einem langen Fototag können Sie e sich hier mit thüringischen Spezialitäten verwöhnen lassen. Die Zutaten zu den Speisen stammen, soweit möglich, von regionalen Erzeugern aus der Nachbarschaft.
Anforderungen
Spiegelreflexkamera oder andere Kamera mit Wechselobjektiven, Objektive von Weitwinkel bis Tele, Makroobjektiv, Stativ
Mindestteilnehmerzahl
6 Personen
Maximalteilnehmerzahl
10 Personen
Entspannung und Natur erleben im Wildniscamp am Falkenstein
Radwandern im Böhmerwald
Das Wildniscamp am Falkenstein symbolisiert die Philosophie des Nationalparks „Natur Natur sein lassen“, welche uns während des gesamten Wochenendes begleitet. Zum Winteranfang, wenn die Natur innehält, ist Filz ein ideales Material – wärmend, weich und angenehm. Und gleichzeitig einer der ältesten nachhaltigen Wärmespeicher, die wir kennen. Es bietet ein breites Spektrum an Gestaltungsmöglichkeiten und jeder hat an diesem Wochenende die Möglichkeit zwei verschiedene Objekte zu filzen. Wir lassen uns dabei von der Natur rund um das Wildniscamp mit ihrem schier unendlichen Form- und Farbenreichtum inspirieren. Dann gestalten wir eigene Kreationen von Sitzkissen, Mützen und Schals, Handschuhen oder Gefäßen. Es gibt viel zu entdecken: die einzigartigen Urwälder ebenso wie verschiedene Filztechniken und das eigene Filz-Talent.
Termin
9. – 11. November 2018
Freitag, 16 Uhr bis Sonntag, 14 Uhr
Preis
160 Euro,
zzgl. 10 Euro Materialkosten
Leistungen
· 2 Tage Filzen und Nationalpark erleben mit WaldZeit
· 2 Übernachtungen im Wildniscamp (beheizbare Hütten) bzw. in Doppelzimmer oder Sammellager im Hauptgebäude
· Optional: Übernachtung (DZ) im Hotel Scharnagl (gegen Aufpreis, ca. 10 Gehminuten entfernt)
· Vollverpflegung aus Bioanbau bzw. mit regionalen Produkten
· Bereitstellung aller benötigten Materialien und Werkzeuge
· Transfer vom und zum Bahnhof Ludwigsthal
Unterkunft
Das Wildniscamp ist eine europaweit einmalige Einrichtung. Um ein Zentralgebäude mit Ess- und Aufenthaltsmöglichkeiten, Küche und Sanitärräumen gruppieren sich 6 Themenhütten, deren Bauweise jeweils durch die Natur inspiriert ist. In luftiger Höhe des Baumhauses oder im Heu des Wiesenbetts, in der Erdhöhle, im Waldzelt, Wasserhaus oder Lichthaus wird die Nacht zu einem einzigartigen Erlebnis und Wildnis unmittelbar erlebbar.
Anforderungen
Keine, der Kurs ist für Anfänger ebenso geeignet wie für Fortgeschrittene.
Mindestteilnehmerzahl
8 Personen
Mindestteilnehmerzahl
12 Personen
Nähere Infos zur Unterkunft unter www.wildniscamp.de

Wenn wir uns in der Natur des Nationalparks bewegen, ist es gleichzeitig immer eine Auseinandersetzung mit der ungeordneten Wildheit der Urwälder. Die Workshop-Leiterin und Portrait-Spezialistin Manuela Prediger und ihr Modell nehmen sie mit in die urtümlichen Wälder rund um Neuschönau. Ausschließlich mit natürlichem Licht wollen wir gefühlvolle Portraits, aber auch Ganzkörper-Aufnahmen in die Waldnatur einbinden.
Besonderen Wert legen wir auf die kreative Gestaltung des Vorder- und Hintergrundes, auf die Arbeit mit natürlichem Licht und auf den Umgang mit dem Modell vor der Kamera.
Eine fotografische Einführung ins Thema, sowie eine Bildbesprechung mit Tipps zur Bildbearbeitung runden diesen Foto-Workshop ab.
Termin
10. – 12. Mai 2019
Freitag 14 Uhr bis Sonntag, 14 Uhr
Preis
450 Euro
Einzelzimmerzuschlag: 10 Euro je Tag
Kursgebühr ohne Übernahchtung und Verpflegung: 335 Euro
Leistungen
Anforderungen
(Digitale) Spiegelreflexkamera oder spiegellose Systemkamera mit Wechselobjektiven (andere Kameras auf Anfrage), möglichst lichtstarkes Objektiv (z.B. 55 bis 200 mm Brennweite) oder Makro-Linse.
Bitte Bedienunganleitung der Kamera, geladene Akkus, evtl. Ersatz-Akkus und Akku-Ladegerät sowie leere Speicherkarten und eigenen Laptop, Kartenleser, USB-Stick mitbringen!
Für Einsteiger und fortgeschrittene Fotografen.
Unterkunft
Am Rande des Nationalparks befindet sich der weithin bekannte „Landgasthof Euler“. Nach einem langen Fototag können Sie es sich hier in gemütlichen Gästezimmern und bei heimischen Köstlichkeiten aus Küche und Keller so richtig gut gehen lassen.
Mindestteilnehmerzahl
6 Personen
Mindestteilnehmerzahl
12 Personen

Die Wälder des Nationalparks Bayerischer Wald sind einzigartig in ihrer Vielfalt. Alles ist in Bewegung: das Wasser der Bäche sprudelt zu Tal, der Wind spielt mit den Blättern und die Wälder befinden sich in einem ewigen Kreislauf von Werden und Vergehen. Während unseres Fotoworkshops wollen wir diese Veränderungen und Bewegungen des wilden Waldes im Bild festhalten. Die Bewegung von Wasser und Wind kann eingefroren, aber auch weich und fließend gesehen werden. Bei Bäumen können wir durch instabile Auslösemomente Dynamik in den Bildern erzeugen. Auch Tiere können wir in ihren Bewegungen ganz neu sehen.
Die Brennweiten sind bei diesem Workshop eher zweitrangig, es können alle gängigen Objektive für die Naturfotografie eingesetzt werden. Die wichtigste Voraussetzung ist Freude am kreativen Ausprobieren und Offenheit für eine Bildsprache, die auch die Phantasie einsetzt.
Termin
29. Juni – 2. Juli 2022
Mittwoch, 18 Uhr bis Samstag, 14 Uhr
Preis
545 Euro
Preis ohne Unterkunft und Verpflegung: 350 Euro
Einzelzimmerzuschlag: 10 Euro je Tag
Leistungen
Unterkunft
Das familiengeführte Hotel „Der Wieshof“ in Riedlhütte bietet einen traumhaften Ausblick auf die Bayerwaldberge. Nach einem langen Fototag können Sie die Aussicht genießen und den Tag in gemütlicher Runde im Restaurant ausklingen lassen.
Anforderungen
Spiegelreflexkamera oder spiegellose Systemkamera mit Wechselobjektiven, Objektive von Weitwinkel bis Tele, Makroobjektiv, Stativ
Mindestteilnehmerzahl
6 Personen, max. 10 Personen
Wanderungen zum Thema Hirschbrunft

LandArt schafft Kunstwerke in, mit und aus der Natur. Der Eingriff ist flüchtig, die Materialien vergänglich. Bäume und Gräser, Steine und Sand, Wasser und Eis – Gestaltungsmaterial kann alles sein, was die Natur bietet. Es wird nichts für die Ewigkeit gemacht, sondern nur für den Augenblick. Bilder tauchen aus der Natur auf und verschwinden wieder in ihr.
Dieser Workshop bietet Ihnen die Möglichkeit, sich aktiv mit Landschaft und Landschaftselementen auseinanderzusetzen. Ohne Hilfsmittel entstehen kleine Kunstwerke aus der Natur, die am Ort der Entstehung verbleiben und langsam wieder der Natur überlassen werden.
Das Wildniscamp am Falkenstein mit seinem unvergleichlichen Ambiente und dem abwechslungsreichen Umfeld bietet Ihnen hierzu eine Fülle an Inspirationen.
Termin
Der Kurs wird 2019 nicht angeboten.
Für Gruppen ab 8 Personen können wir aber gerne einen Extratermin vereinbaren. Bei Interesse setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.
Preis
175 Euro
Alternativ: Übernachtung (DZ) im Hotel (ca. 10 Gehminuten entfernt): zzgl. 54 Euro
Leistungen
Unterkunft
Einfache, zum Teil beheizbare Hütten ohne Strom.
Es besteht aber auch die Möglichkeit im Zentralgebäude, entweder in einem der wenigen Doppelzimmer oder im Sammellager zu schlafen bzw. alternativ (mit Aufpreis) Übernachtung im Hotel in Zwieslerwaldhaus.
Mindestteilnehmer
8 Personen
Nähere Infos zur Unterkunft hier und unter www.wildniscamp.de
Das Wildniscamp im Nationalpark Bayerischer Wald ist europaweit einmalig. Am Fuße des Falkenstein gelegen ist es von einzigartigen Urwäldern und faszinierenden Baumriesen und Bergschluchten umgeben.Das Wildniscamp ist eine Bildungseinrichtung der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald. Auf dem weitläufigen Gelände am Fuße des Falkensteins verteilen sich Zentralgebäude, Sommerküche, sowie die Themen- und Länderhütten, einfache Hütten ohne Strom und fließend Wasser, die zum übernachten einladen.
Sechs Themenhütten stehen zur Übernachtung „in Augenhöhe mit der Natur“ bereit: das Baumhaus zwischen den Baumwipfeln, das Wiesenbett im Gras, die Wasserhütte über dem plätschernden Bergbach sowie Erdhöhle, Waldzelt und Lichtstern. Die Ausstattung ist einfach. Nichts stört den direkten Kontakt zur Natur.
Hier befinden sich ein großzügiger Seminar- und Speiseraum, eine moderne Küche, Unterkünfte für Gruppenleiter, Duschen und Toiletten.
Strom und Warmwasser kommen von der Sonne, die Verpflegung ist aus Bioanbau bzw. mit regionalen Produkten. Eine eigene Quellfassung und eine Schilfkläranlage runden die ökologische Versorgung ab.
In engem Kontakt mit Partnergruppen aus aller Welt wurden traditionelle Hütten erbaut und landestypisch eingerichtet. Hier können Sie erfahren, wie die Menschen in Afrika, der Mongolei, Vietnam, Südamerika und Sibirien leben und welches Verhältnis sie zur Natur haben.